. Die kleine Stickerin. , , um 1860. ca. 28 x 21 x 6,5 cm, reichhaltig ausgestatteter Kinderstickkasten mit Fingerhüten, Handschuhen, Nadeln, Scheeren, Garnen, Glasperlen etc. in floral goldgeprägtem, originalen Pappkasten mit Deckeltitel. Kasten angestaubt, berieben und bestoßen, mit kleinen Abplatzungen / Bezugsfehlstellen. Innen gut. Sehr schönes Exemplar. Bestell-Nr: 24-0-5..........verkauft | ||
. Prächtiges - Hausmaler - Service für 6 Personen. 22 teilig.. Schlesien, Ausformung Porzellanmanufaktur Ohme, um 1920. je mit annähernd spiegelfüllenden, jeweils individuellen Motiven von Putti als Allegorien, die Ränder mit Streublumen und duftigen Sträußen. Eine Platte als Mittelstück mit aufwändiger Malerei der Venus umgeben von Putti.; die prachtvolle Bemalung durch einen Hausmaler.; Weißporzellan, polychrome Aufglasurmalerei und Goldrand.; Unterseitig je auf aufglasurblauem Rechteck in Gold gemarkt H.E. (je die Manufakturmarke Ohme verdeckend); die Platte signiert G. Opitz. Aufgrund der nicht nachzuweisenden, ungewöhnlichen Blaumarke auf der Unterseite in Aufglasur, unter der teils die Manufakturmarke der schlesischen Porzellanfabrik Ohme (1882-1930), diese Marke (ab 1920) durchschimmert, ist anzunehmen, dass es sich um das Werk eines begabten Hausmalers handelt. Die Qualität der Malerei und Beherrschung der Farben spricht dafür, dass er die fundierte Ausbildung in einer größeren Manufaktur erhalten hat. Enthält 22 Teile je mit Motivmalerei: 1 Vorlegeplatte, 2 große Schalen, 6 kleine Schälchen, 6 flache Teller, 6 tiefe teller, 1 Sauciere. Strahlender Erhaltungszustand der Farben, die Goldränder partiell mit schwachem Abrieb. Das Porzellan teils mit Eisenflecken im Randbereich.. Bestell-Nr: 24-0-9..........verkauft | ||
Asiatika - China. Pinselbecher. , , um 1900. Höhe ca. 19 cm; Bein, geschnitzt. Zwei Schuauseiten mit vielfigurigen Szenen vor Architekturlandschaft. 1. Seite: Teezeremonie mit musikalischer Begleitung an Lotusblütenteich. 2.Seite: Krieger im Rosengarten mit Pfauen. Nahezu ohne Gebrauchsspuren, Sehr schönes Exemplar.. Bestell-Nr: 24-0-6..........verkauft | ||
Asiatika - China. Sitzender Buddha. , , frühes 20. Jhd. Höhe ca. 11,5 cm; Bein, beschnitzt. Buddha minimal angeschmutzt. Sehr schönes Exemplar.. Bestell-Nr: 24-0-7..........verkauft | ||
Asiatika - Japan. Okimono. Samurai. , , 1. Hälfte 20. Jhd.. Höhe ca. 9 cm; Unterseitig mit Signatur; Bein, beschnitzt, graviert u. bemalt. Kopfbedeckung mit geklebtem glatten Bruch. Sehr schönes Exemplar.. Bestell-Nr: 24-0-8..........300,00 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand) | ||
Brandt, Marianne. Bauhaus - 2 Buchstützen hergestellt in der Metallwarenfabrik Ruppelwerk in Gotha nach einem Entwurf von Marianne Brandt. , , um 1930. Länge: ca. 12,5 cm, Breite: ca. 13cm, Höhe: ca. 14,5 cm. Gefertigt aus geprägtem Blech mit schwarz-brauner Lackierung teils glänzent teils matt. An der Unterseite signiert "Ruppel". Marianne Brandt geb.1893 in Chemnitz; gest. 1983 in Kirchberg, war eine deutsche Disignerin, Fotografin, Malerin und Bildhauerin. Mit ihren Produktentwürfen in Metall, von denen einige als Design-Klassiker noch heute nachgebaut werden, zählt sie zu den bekannten BauhausKünstlerinnen. Von Dezember 1929 bis Oktober 1932 arbeitete Sie als Leiterin der Entwurfsabteilung im Ruppelwerk GmbH in Gotha. Die Buchstützen haben einige Lackkratzer sonst in schönem Sammelwürdigen zustand.. Bestell-Nr: 24-0-4..........verkauft | ||
Klinger, Johann Georg / Bühler, J.A. Tischglobus / Reiseglobus. Nürberg, Klinger, um 1860. Höhe: 26 cm, Breite: 23 cm, Durchmesser (Kugel): 15 cm, mit auf Holzkugel montierter gest. Weltkarte, bezeichnet: “Die Erde/ nach den/ neuesten Entdeckungen/ in Nürnberg/ Verlag von J. G. Klinger’s Kunsthandlung/ gez. u. gest. v. J. A. Bühler“. Der Globus besteht aus zwölf bedruckten Papierbahnen, die nebeneinander auf einer Kugel montiert sind. Der aus Messing gefertigte Meridiankreis trägt die Breitengrade. Ein hohles Achteck aus Holz trägt den Kreis des Horizonts, der auf Papier gedruckt und aufgeklebt wurde. Sie ist in deutscher Sprache mit der Amplitude, der Windrichtung, den Tagen und Monaten des Jahres sowie den Namen und Symbolen des Zodiacs versehen. Der Globus ist deutschsprachig; es gibt keine nationalen Grenzen. Große Teile des äquatorialen und südlichen Afrikas sind unerforscht. Der Tanganjikasee ist kaum umrissen, aber der Viktoriasee fehlt: beide wurden erstmals 1858 beschrieben. Der südwestliche Teil der Vereinigten Staaten ist ebenfalls noch unbeschrieben. Australien (das nach 1829 so benannt wurde) heißt sowohl "Australie" als auch immer noch "Neu Holland". Tasmanien wird als „Van Diemens“ bezeichnet. Der Sockel ist aus Holz und besteht aus einer achteckigen Grundplatte welche mit einem montierten Kompass in Messingfassung ausgestattet wurde. - Kugel mit minimalen Bereibungen, ebenso die Holzumrandung, insgesamt stärker patiniert. Der Fuß mit 3 kleinen Wurmlöchlein, guter Gesamtzustand.. Bestell-Nr: 24-0-11..........3.500,00 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand) | ||
Krautz, H. (Zeichner). Kreidelithografiestein mit Plan von Bonn in passender, mit Samt und Seide ausgeschlagener Schatulle. , , um 1900. Stein: ca. 11,5 x 13,3 cm; Plan: ca. 5,0 x 7,5 cm. Wohl als Geschenk konzipierte Schatulle mit unbenutztem Lithografiestein. Schatulle mit sehr geringen Gebrauchsspuren, Stein ohne Gebrauchsspuren. Bestell-Nr: 24-0-3..........150,00 € (inkl. MwSt. zzgl. Versand) | ||
Unbekannter Silberschmied. Empire - Zuckerschale mit originaler Innenvergoldung, Entwurf und Fertigung um 1800–1805. Auf dem äußeren Fußrand mit zeitgenössischem Besitzermonogramm „K. D." links daneben dreifach punziert: Meistermarke in Raute (Buchstabe „T“ über einer zum Strich geöffneten Dreieck), offizielle Feingehaltspunze „1. Hahn“ (für 950er Feinsilber, Département-Ausführung) sowie Garantiestempel „Greisenkopf mit der Ziffer 27“ für das Département Eure. Gewicht 342 g. Amtlich garantierter 950er Feingehalt. Frankreich (Normandie), , um 1800. Höhe Henkel 15,5 cm. Breite Henkel 19 cm. Fußdurchmesser 7,2 cm. Der namentlich noch nicht erfasste französische Silberschmied mit den Initialen „T...“ war ein Meister des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts im nordfranzösischen Département Eure (Region Évreux / Louviers). Seine Schaffensphase fällt in die seltene Epoche des französischen Konsulats und frühen Empire. Die handwerklich herausragend gearbeitete Henkelschale besticht durch ihre strengen, weit hochgezogenen Griffe im klassizistischen Stil, die an antike griechische Trinkgefäße (Kantharos) anlehnen, sowie den fein gravierten Lorbeerkranz auf der Wandung. Stücke aus der Provinz mit dieser frühen Drei-Stempel-Kombination (1. Hahn und Provinz-Garantie 1798–1809) vor den späteren napoleonischen Reformen sind seltene und gesuchte Sammlungsstücke französischer Silberschmiedekunst. Schöner Zustand mit gut erhaltener Innenvergoldung (Vermeil); die Schauflächen zeigen eine charaktervolle, altersgemäße Patinierung. Bestell-Nr: 24-0-12..........zurückgestellt |